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Wie Sie ein langweiliges Porträtfoto ohne viel Aufwand aufpeppen
Haben Sie auch schon mal das halbe Wohnzimmer ausgeräumt, dann ein weißes Tuch an der Wand angebracht, um ein Porträtfoto ohne störenden Hintergrund aufzunehmen? Später wenn Sie das Foto am PC kontrollieren: Gesichtsausdruck prima, Farben stimmen, Schärfe stimmt, eigentlich gibt es nichts zu meckern, aber irgendwie wirkt das Bild etwas langweilig. Vielleicht wäre eine andere Beleuchtung besser gewesen, aber wer hat schon ein Fotostudio zu Hause, mit einer teuren Blitzanlage?
PhotoImpact hilft Ihnen auch bei solchen Bildern weiter, somit können Sie auch nachträglich ganz einfache bis ganz raffinierte Beleuchtungseffekte anwenden. Um diese verschiedenen Beleuchtungen zu testen, muss bei Ihnen auf der Arbeitsfläche die Trickkiste angezeigt werden. Sollte das nicht der Fall sein, dann betätigen Sie die F2-Taste:
- Im linken Bereich der Palette suchen Sie die Gruppe Bildverbesserung und öffnen dann das Verzeichnis Kreative Beleuchtung. Es werden Ihnen dann alle Voreinstellungen mit den bekannten Vorschaufenstern angezeigt. Hier gibt es wieder mehrere Wege, wie der Effekt zum Foto gelangt. Entweder Sie klicken doppelt auf das jeweilige Vorschaubild oder ziehen es mit gedrückter Maustaste auf das geöffnete Bild.
- Als „Profi“ machen Sie es noch anders und wählen den folgenden Weg: Sie klicken mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Vorschaubild und wählen im Kontextmenü den Eintrag Eigenschaften ändern und anwenden. Damit öffnen Sie das dazugehörige Dialogfenster und verändern den Effekt entsprechend Ihren Wünschen. So wird aus einem langweiligen Foto ein Hingucker mit extravaganter Beleuchtung.
Wie Sie Ihr Bildmotiv gekonnt hervorheben
Haben Sie Ihre Frau oder Freundin in einer Menschenmenge oder vor einem sehr unruhigen Hintergrund fotografiert, dann kann es die Wirkung der Aufnahme beeinträchtigen. Möchten Sie den Hauptaugenmerk wieder auf das eigentliche Motiv lenken, dann probieren Sie es doch einfach mal mit dem Effektfilter Vignettierung hinzufügen. In das Dialogfenster gelangen Sie über Foto/Verbessern/Vignette hinzufügen. Hier erwarten Sie Einstellungen für den Inneren und Äußeren Bereich, Sie erhalten hier die größtmögliche gestalterische Freiheit. Die Einstellungen werden getrennt vorgenommen, das Ergebnis kontrollieren Sie sofort im Vorschaufenster auf der rechten Seite.
Möchten Sie jetzt den Hintergrund aber nicht ausblenden, sondern mit einer frei wählbaren Farbe füllen, gehen Sie so vor: Den Filter rufen Sie mit Foto/Linsenfilter/Strahlerfilter auf. Im Dialogfenster bestimmen Sie den inneren Bereich, der von der Färbung unberücksichtig bleibt. Für den äußeren Bereich dürfen Sie verschiedene Effekte auswählen, wie zum Beispiel Strahlerfilter Sand, Strahlerfilter Körnung usw. Jede dieser unterschiedlichen Einstellungen, verleiht Ihrem Foto ein ganz individuelles Aussehen.
Wie wäre es mal mit einer anderen Augenfarbe?
Bei den meisten Bildbearbeitungsprogrammen führen mehrere Wege zum Ziel, PhotoImpact macht da keine Ausnahme. Bei der folgenden Methode wird erst der gewünschte Bildbereich entfärbt und danach neu gefärbt. Das hat den Vorteil, dass der neue und bestehende Farbton nicht miteinander gemischt werden, sondern Sie erhalten eine neue Farbe die intensiver wirkt. Hierbei ist es empfehlenswert, wenn Sie vorher die Ansicht vergrößern und beide Augen so groß wie möglich auf Ihrer Arbeitsfläche sehen.
- Aktivieren Sie das Lasso-Werkzeug per Mausklick in der Werkzeugpalette oder betätigen Sie eventuell mehrfach die M-Taste bis das Werkzeug angezeigt wird.
- In der Attributleiste aktivieren Sie das Kontrollfeld für Intelligentes Lasso. Im Bereich Modus klicken Sie auf die Schaltfläche für Bestehende Auswahl durch Hinzufügen ändern. Für Bereich für das Vektorisieren und Vignettieren ist jeweils ein Wert von ca. 30 bestens geeignet.
- Mit diesen Einstellungen bewegen Sie den Mauszeiger behutsam um die äußere Linie der Pupille. Sie merken wie der Auswahlrahmen magnetisch den Rand der Pupille erfasst, setzen Sie trotzdem per einfachem Mausklick so genannte Ankerpunkte. Sind Sie am Ausgangspunkt angekommen führen Sie einen Doppelklick aus.
- Wichtig: Bevor Sie die zweite Pupille in Angriff nehmen, müssen Sie erst in der Attributleiste auf die Schaltfläche Lasso-Auswahl erzeugen klicken.
- Erst danach wiederholen Sie die Maskierung der zweiten Pupille, auch hier nicht vergessen nach Abschluss wieder auf Lasso-Auswahl erzeugen zu klicken. Sie haben nun beide Pupillen ausgewählt (maskiert).
- Öffnen Sie das Dialogfenster Farbton & Sättigung mit den Tasten Strg+E und aktivieren Sie das Optionsfels für Standard.
- Den Regler für Sättigung schieben Sie auf -100. Damit haben Sie den ausgewählten Bildbereichen die Farbe entzogen. Bestätigen Sie mit OK. Dank der Reduzierung der Farbe erhalten Sie nun mit der Funktion Farbbalance tolle neue Farben.
- Mit dem Menübefehl Foto/Farbe/Farbbalance oder den Strg+L-Tasten öffnen Sie das neue Dialogfenster. Hier klicken Sie mehrfach im Bereich Voreinstellungen auf die kleinen Vorschaubilder, bis die neue Farbe genau Ihren Vorstellungen entspricht.
- Zusätzlich finden Sie in diesem Dialogfenster weitere Einstellmöglichkeiten, mit denen Sie die Farbsättigung regulieren. Bei hoher Farbsättigung erhalten Sie kräftige knackige Farben, reduzieren Sie die Farbsättigung fällt die neue Farbgebung dezenter aus.
Tipp: Die zuletzt aufgeführte Funktion Farbbalance eignet sich auch ganz hervorragend für die allgemeine Farbkorrektur Ihrer Fotos - am besten einfach mal Ausprobieren.
So vergrößern Sie die Bildansicht und navigieren im geöffneten Bild
Für eine vergrößerte Ansicht aktivieren Sie in der Werkzeugpalette das Vergrößerungswerkzeug und klicken mit dem veränderten Mauszeiger ein- oder zweimal direkt in das Bild.
Bei einem Doppelklick wird die Ansicht auf 200% vergrößert, in der Titelleiste des geöffneten Fotos wird die gewählte Zoomstufe angezeigt. Gleichzeitig sind am Rand des Fotos Bildlaufleisten aufgetaucht, mit denen Sie den Bildinhalt verschieben können. Zusätzlich entdecken Sie in der rechten unteren Ecke zwischen den Bildlaufleisten ein farbiges Quadrat. Mit einem Mausklick darauf wird der Sucher geöffnet. Auch damit navigieren Sie bequem im Bild.
Möchten Sie wieder zurück, dann brauchen Sie nur einen Mausklick in der Attributleiste auf die Schaltfläche Gesamtbild im größtmöglichen Verhältnis anzeigen.
Schick, schick: So werfen Ihre eingefügten Objekte einen Schatten
Richtig schick sieht ein Textobjekt mit einem perspektivischen Schatten aus. Sie werden staunen, das geht einfacher als Sie es sich vielleicht vorstellen. Die folgende Methode ist für jede Art von Objekt geeignet, ganz gleich, ob Sie ein Textobjekt geschrieben oder ein Objekt in ein bereits geöffnetes Bild eingefügt haben:
- Für das optimale Arbeiten verwenden Sie das Wahlwerkzeug. Sie können es auch mit der K-Taste aktivieren.
- Der Menübefehl Objekt/Schatten öffnet das geeignete Dialogfenster. Wenn Sie dafür lieber eine Tastenkombination verwenden, dann betätigen Sie Umschalt+S.
- Im Dialogfenster aktivieren Sie zuerst das Kontrollfeld Schatten, anschließend stehen Ihnen mehrere Schaltflächen für verschiedene Schattenstile zur Verfügung. Ganz rechts finden Sie die Schaltfläche für den gewünschten perspektivischen Schatten.
Die Wirkung des Schattens können Sie sofort im geöffneten Originalbild kontrollieren. Sie können es sich ganz einfach machen und verwenden eine der Voreinstellungen. Gefällt Ihnen die Wirkung doch nicht so 100%ig, dann finden Sie in dem Dialogfenster mehrere Regler, mit denen Sie den Schatten exakt Ihren Wünschen und Vorstellungen anpassen.
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